Lange nach der Wahl – wofür?

„Wahrscheinlich sehr viel eindeutiger, als das Ergebnis und die folgenden Koalitionsverhandlungen sein werden. “

So schrieb ich am 22.09.2017 zwei Tage vor der Wahl.

Heute, gute drei Monate nach der Wahl, ist dieser Satz relevanter als er mir damals erschien.

Es begann mit einem kategorischen Nein der SPD zu einer erneuten GroKo mit dem Hinweis diese wäre abgewählt. Gut, das mag gefühlt so sein und sich für die SPD sicher auch so anfühlen; rein rechnerisch ist dem nicht so.

Dann also Sondierungen – mein persönliches Unwort 2017 – zu Koalitionsverhandlungen „Jamaika“ die erst nicht enden wollten und dann von der FDP abrupt beendet wurden. Nun war also die FDP speziell Herr Lindner der Buhmann, von allen Seiten insbesondere der SPD, wurde dieses Verhalten über aller Maßen kritisiert. Auch die CDU wurde vor allem von der SPD stark kritisiert. Es mag ja richtig sein, das weder die CDU im gesamten noch die FDP in der Art und Weise zielführende Sondierungen geführt haben; aber immerhin haben sie es zusammen mit den Grünen probiert und nicht wie die SPD im Vorwege alles kategorisch ausgeschlossen. Wer in diesen Zeilen die vierte Partei, die CSU, vermisst – so what …

Zumindest in Schleswig-Holstein funktioniert „Jamaika“ bisher gut und es bleibt zu hoffen das in den nächsten Jahren noch einige der Scherben der Küstenkoalition der Herren Albig und Stegner zusammengefegt und beseitigt werden können. Das dies im Bund bisher nicht funktioniert, empfinde ich persönlich als sehr schade; so what … CSU !?

Wer am 24.09. eine Wahl hatte und diese wahrgenommen hat, muss am 28.12. ernüchtert feststellen das diese Wahl eigentlich keine war.

Ob geschäftsführend, als Minderheitsregierung, Jamaika, GroKo (wenn denn Sondierungen stattfinden, diese in Verhandlungen münden und dann tatsächlich auch erfolgreich beendet werden), KoKo (die neueste an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbietende Idee), oder was auch immer – hat diese Wahl auch nur einen Hauch von spürbaren Veränderungen gebracht und wird sie dies je tun?

 

Kurz vor der Wahl – haben wir denn eine?

Es ist Freitag, der 22. September 2017 – also zwar nicht Freitag der 13. – aber bezüglich der Wahl fühlt es sich so an! Oder ?

Mir geht es jedenfalls so, das sich eine latente Unzufriedenheit in den letzten Jahren hinsichtlich der Politik und der Politiker eingeschlichen hat. Dementsprechend habe ich – bereits per Briefwahl – nach dem Ausschlussverfahren gewählt. Schlecht wäre, wenn am Ende keine Partei mehr übrig bleibt. Zum Glück habe ich am Ende noch eine gefunden.

Einfach war dabei der extreme rechte und linke Rand, diese Parteien haben für mich nichts im Bundestag und in einer Demokratie verloren, auch wenn unsere Demokratie diese Parteien aushalten muss. Mir ist hierbei sehr wichtig, das dies immer beide Ränder betrifft – also auch den linken Rand.

Hieraus resultiert, das alle Parteien die keine Zusammenarbeit mit den Extremen ausschließen, für mich auch nicht in Frage kommen.

Wenn ich dann zum Schluss den kleinen Rest der Parteien anhand der verfügbaren Informationen und meiner Prioritäten sortiere, ergibt sich am Ende doch noch eine eindeutige Wahl.

Wahrscheinlich sehr viel eindeutiger, als das Ergebnis und die folgenden Koalitionsverhandlungen sein werden.

Drei Monate in neuer Form online – Spam Alarm!

Seit Jahren lag diese Domain brach, niemand kannte und beachtete sie.

Anfang Januar diesen Jahres habe ich die Domain nun umgestaltet und lediglich einen Start Beitrag verfasst – ansonsten liegt die Domain weiterhin brach und wird von niemandem beachtet.

Von niemandem? Nein, so ganz stimmt das nicht – seit gut zwei Wochen wird sie täglich mit Spam bedacht. Da scheint mit 0 und 1 irgendwas falsch zu laufen oder wie soll ich mir das sonst erklären? Greifen doch tatsächlich groß angelegte automatisierte Spam Verteiler diese absolut unbedeutende Seite mit Ihrem Start Beitrag täglich wieder auf.

Von meiner Seite wünsche ich damit weiter viel Spaß – ich würde sagen Fluch und Segen der Technologie wird an einer kleinen, unbedeutenden Seite deutlich sichtbar.

2009 – 2012 – 2017 – bis heute

2009:
Neben den laufenden Projekten wurde seit Sommer 2009 der Islandpferdehof Lykkuriddari aufgebaut und hat seinen Betrieb im Herbst desselben Jahres aufgenommen. Wir begannen mit einer kleinen Reitschule und einem ersten Stamm an Pensionspferden.

2012:
Nach den Anfangsjahren konzentrieren wir uns seit September 2012 ausschließlich auf den Islandpferdehof im Nordosten von Hamburg.

2017:
Mittlerweile bieten wir neben der Einstellung für Islandpferde ein breites Programm an. Hierzu zählen neben Einzel- / Gruppenunterricht und Beritt, Seminare und Thementage, Ferienwochen, Kindergeburtstage.

Das aktuelle Jahresprogramm sowie alle weiteren Informationen finden Sie unter http://www.lykkuriddari.de.

2018:
Ab Juli diesen Jahres stellen wir unseren Betrieb auf einen klassischen Pensionsstall für Privatpferde um, wir bieten weiter Einzelunterricht / Beritt sowie Seminare an. Die Reitschule schließt zum 14. Juli 2018.